Herzlich willkommen zum 3. Eschelbacher Kreuzweg
 
Der Kreuzweg erzählt die Ereignisse der Karwoche und will den Leidensweg Jesu verdeutlichen. Spezielle Mitmachaktionen wollen die Geschehnisse erfahrbar machen und zum Nachdenken einladen. 
Von Palmsonntag bis Ostermontag sind entlang des vier Kilometer langen Rundwegs insgesamt zwölf Stationen aufgebaut, an denen über einen QR-Code, Text- und Musikbeiträge abgerufen werden können. Alternativ finden sich die Ereignisse zum Nachlesen auch an den Stationstafeln. 
Die Sprache ist bewusst einfach gehalten, da der Kreuzweg ursprünglich für Familien mit Kindern gestaltet wurde – wobei zuletzt auch viele Erwachsene der Einladung gefolgt sind.
Der inzwischen 4 km lange Rundweg ist durchgängig markiert und auch mit dem Kinderwagen gut zu bewältigen. Er beginnt am Evang. Pfarrhaus (Hirschhornstr. 42) und führt über die Tairnbacher und Balzfelder Straße hoch zur Mehrzweckhalle. Über das Grundstück des Obst- und Gartenbauvereins geht es hinaus zum Maierhof, von wo es steil bergauf Richtung Weinberge geht. Über den „Goishag“ führt der Weg oberhalb der Weinberge und Felder entlang Richtung Grubenwald. Vom Waldrand geht es wieder zurück ins Dorf. Entlang der Weinstraße könnt ihr in den Vorgärten die sieben „Ich-bin-Worte“ Jesu entdecken bevor der Rundweg am Pfarrhaus wieder endet. 
Dort sind am Palmsonntag sowie dem Osterwochenende (Ostersamstag bis Ostermontag) die Besucherinnen und Besucher ins Kreuzweg-Café eingeladen, wo nachmittags von 14 bis 17 Uhr Kaffee, Kuchen und Waffeln angeboten werden.
 

Kreuzweg Begleitheft

Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Eschelbach

 

Kreuzweg Karte

Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Eschelbach

 
 

 
Herzlich willkommen zum 3. Eschelbacher Kreuzweg
 
Der Kreuzweg erzählt die Ereignisse der Karwoche und will den Leidensweg Jesu verdeutlichen. Spezielle Mitmachaktionen wollen die Geschehnisse erfahrbar machen und zum Nachdenken einladen. 
Von Palmsonntag bis Ostermontag sind entlang des vier Kilometer langen Rundwegs insgesamt zwölf Stationen aufgebaut, an denen über einen QR-Code, Text- und Musikbeiträge abgerufen werden können. Alternativ finden sich die Ereignisse zum Nachlesen auch an den Stationstafeln. 
Die Sprache ist bewusst einfach gehalten, da der Kreuzweg ursprünglich für Familien mit Kindern gestaltet wurde – wobei zuletzt auch viele Erwachsene der Einladung gefolgt sind.
Der inzwischen 4 km lange Rundweg ist durchgängig markiert und auch mit dem Kinderwagen gut zu bewältigen. Er beginnt am Evang. Pfarrhaus (Hirschhornstr. 42) und führt über die Tairnbacher und Balzfelder Straße hoch zur Mehrzweckhalle. Über das Grundstück des Obst- und Gartenbauvereins geht es hinaus zum Maierhof, von wo es steil bergauf Richtung Weinberge geht. Über den „Goishag“ führt der Weg oberhalb der Weinberge und Felder entlang Richtung Grubenwald. Vom Waldrand geht es wieder zurück ins Dorf. Entlang der Weinstraße könnt ihr in den Vorgärten die sieben „Ich-bin-Worte“ Jesu entdecken bevor der Rundweg am Pfarrhaus wieder endet. 
Dort sind am Palmsonntag sowie dem Osterwochenende (Ostersamstag bis Ostermontag) die Besucherinnen und Besucher ins Kreuzweg-Café eingeladen, wo nachmittags von 14 bis 17 Uhr Kaffee, Kuchen und Waffeln angeboten werden.
 
 
Wir wünschen euch eine gute Reise!
 

Wir möchten euch mitnehmen auf eine Reise durch Raum und Zeit, mehr als 2000 Jahre in die Vergangenheit und knapp 3000 Kilometer in Richtung Südosten in die Nähe von Jerusalem. Bald soll das Passahfest gefeiert werden und wir sind auf dem Weg in die Stadt. Kommt mit und seht, was dann passiert!
 
Eine ganze Zeit laufen wir nun schon, aber bald werden wir Jerusalem erreichen. Wir freuen uns auf die große Stadt und darauf, das Passahfest gemeinsam zu feiern mit unserem Freund Jesus.
 
Als wir an einem kleinen Dorf vorbeikommen, beauftragt uns Jesus, ein Eselfohlen und seine Mutter zu holen. Wir laufen ins Dorf, finden die beiden und binden sie los, doch der Besitzer will uns aufhalten. „Der HERR braucht den Esel, wir bringen ihn danach wieder zurück“, sagen wir zu ihm, da lässt er uns gehen.
 
Jesus setzt sich auf das Eselfohlen und reitet in Jerusalem ein. Die Menschen am Straßenrand freuen sich, dass Jesus kommt. Sie legen Kleider und Tücher auf den Weg und winken mit Palmzweigen. Wir hören sie singen:
 
„Hosianna, hosianna, unser König ist da…“
 
und sogar die Tiere stimmen in das Lied mit ein….
 

 
 
In Israel ist es sehr heiß und auf den Straßen oft sehr staubig. Die Leute tragen offene Sandalen und haben so durch den Staub oft ganz dreckige Füße. Wenn man irgendwo eingeladen ist, kommt ein Diener und wäscht einem die Füße.  
 
Heute sind wir Jünger mit Jesus allein. Da steht er plötzlich auf. Wir schauen Jesus überrascht an, während er sich eine Schüssel mit Wasser holt.  
 
Dann geht er zum ersten von uns, kniet sich nieder und beginnt, ihm die Füße zu waschen. Wir trauen uns nicht, irgendetwas zu sagen. Aber unsere Gedanken überschlagen sich: „Wie kann Jesus denn so etwas machen? Er ist doch kein Diener?“ Von uns Jüngern war keiner auf die Idee gekommen, den anderen die Füße zu waschen. Aber Jesus tut es und wäscht jedem von uns die Füße. 
 
Gebet
 
Jesus, du liebst uns so sehr,  
dass du dir nicht zu schade bist,  
zu dienen, obwohl du der HERR bist.  
Hilf auch uns,  
andere so anzunehmen und zu lieben,  
wie sie sind und mach uns bereit,  
einander zu helfen und zu dienen,
so wie du es uns vorgelebt hast.  
 
Amen 
 

Text
Musik 
 
Wir sitzen mit Jesus beim Passahmahl. Er erzählt uns vom Volk Israel, von Mose, vom Auszug aus Ägypten und wie Gott sein Volk befreit hat und warum wir das Passahfest feiern.
 
Da sagt Jesus: „Heute esse ich das letzte Mal mit euch, bald werde ich nicht mehr bei euch sein. Meine Feinde werden mich verhaften und töten und einer von euch wird mich verraten.“ Wir erschrecken alle. Haben wir richtig gehört? Einer nach dem anderen fragt Jesus: „Bin ich`s? Meinst du mich, Herr?“
 
Doch Jesus antwortet nur: „Einer von euch Zwölfen wird es sein.“ Nach dem Passahmahl sind wir alle satt. Da nimmt Jesus ein Stück Brot. Er dankt laut dafür und bricht es in kleine Stücke. Jedem von uns gibt er eins. Dabei sagt er:
 
„Nehmt und esst davon, das ist mein Leib!“
 
So etwas hat Jesus noch nie zu uns gesagt. Wir sind verwirrt, sitzen still da und essen das Brot. Dann nimmt Jesus einen Becher und füllt Wein hinein. Auch dafür dankt er laut. Anschließend reicht er den Becher herum und sagt:
 
„Nehmt und trinkt davon. Das ist mein Blut,  das für die Menschen vergossen wird.“
 
Wir trinken alle daraus aber verstehen nicht, was Jesus damit meint. Jeder von uns macht sich seine Gedanken. Wir spüren, dass dieses Passahmahl anders ist als alle anderen, die wir bisher mit Jesus gefeiert haben. Wir fühlen uns alle eng miteinander verbunden.
 
Da sagt Jesus: „Wenn ich das nächste Mal Wein mit euch trinke, wird das bei meinem Vater im Himmel sein.“ Alles an diesem Passahmahl war so anders als sonst. Wir werden es wohl nie vergessen. Aber nun machen wir uns auf den Weg zum Garten Gethsemane.
 

 
Als wir mit Jesus im Garten Gethsemane ankommen, sagt er zu uns:
 
„Ich werde jetzt beten.  Bleibt auch ihr wach und betet mit mir!“
 
Dann geht er ein paar Schritte weg, um allein zu sein. Doch wir können ihn aus der Ferne hören.
 
„Mein Gott! Mein Gott! Dir ist doch alles möglich!  Lass das, was jetzt auf mich zukommt, an mir vorübergehen. Ach Gott, ich weine um mein Leben und möchte gleichzeitig tun, was du für richtig hältst.“
 
Wir spüren, dass Jesus Angst hat - das hatte er noch nie.
 
Er atmet schwer und seufzt. Wir hören sogar, wie er weint. Wir sind hilflos und können Jesus nicht helfen. Wir sind so müde, dass uns die Augen zufallen. Jesus weckt uns:  
 
„Könnt ihr denn nicht wenigstens eine Stunde mit mir wach bleiben? Wachet und betet mit mir!“.
 
Dann zieht er sich wieder zurück. 
 
Als Jesus wieder kommt, muss er uns erneut wecken, wir waren schon wieder eingeschlafen.  
 
Wir sind nicht in der Lage unserem Freund Jesus beizustehen in dieser besonderen Nacht im Garten Gethsemane und schämen uns dafür.  
 
Später muss Jesus uns noch ein drittes Mal wecken. Er sagt:  
 
„Steht auf und lasst uns gehen!   Der, der mich verraten wird, ist da.“ 
 
Gebet
 
Jesus, im Garten Gethsemane  
hast du große Angst und bist allein.
Wir bitten dich für alle Menschen,  denen es heute genauso geht.
 Besonders bitten wir dich für alle Kinder,  
die einsam sind und Angst haben.
 Sei Du ihnen nahe und stärke sie.
 
Amen
 

 
Wir sehen die römischen Soldaten auf uns zukommen. Einer geht voraus, einer, den wir kennen. Es ist Judas, einer von uns Jüngern.  
 
„Was macht der denn bei den Soldaten?“, fragen wir uns. Er geht auf Jesus zu und gibt ihm einen Begrüßungskuss. Da springen die Soldaten hervor, nehmen den Strick und fesseln Jesus.
 
Der Begrüßungskuss war das Geheimzeichen, mit dem Judas unseren Freund Jesus verraten hat.
 
Wir anderen Jünger wollen Jesus helfen. Einer von uns zieht sogar ein Schwert und verletzt einen der Soldaten. Doch Jesus geht dazwischen und ruft:  
 
„Halt! Leg das Schwert weg!“
 
und heilt die Wunde wieder.
 
Dann rennen wir alle aus Angst weg. Nur einer nicht - Petrus.  
 
Er folgt Jesus und den Soldaten heimlich. Sie bringen Jesus zum Haus des Hohen Priesters. 
 

Auch am Haus des Hohen Priesters wird Petrus als Jünger Jesu erkannt. „Bist Du nicht einer von denen, die mit Jesus unterwegs waren?“, fragt einer - doch Petrus antwortet: „Nein, ich kenne diesen Jesus nicht!“.  
 
Da kräht der Hahn und Petrus erinnert sich, was Jesus zu ihm gesagt hatte:  
 
„Bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verraten“.
 
Da fängt Petrus bitterlich an zu weinen. Nun geht alles sehr schnell. Jesus wird vom Gericht, dem Hohen Rat, angeklagt. Sie halten Jesus für schuldig und bringen ihn zu Pilatus, dem römischen Statthalter. Er soll entscheiden, ob Jesus zum Tode verurteilt wird. Pilatus fragt Jesus: „Bist du der König der Juden?“ und Jesus antwortet ihm: „Du sagst es.“
 
Pilatus findet, dass Jesus unschuldig ist, darum lässt er ihn zu Herodes bringen. Doch Herodes lacht Jesus nur aus: „Was? Das soll der König der Juden sein?“ und schickt ihn wieder zu Pilatus zurück.
 
Jedes Jahr am Passahfest wird ein Gefangener freigelassen. Pilatus stellt das Volk vor die Wahl: „Wen soll ich freilassen? Jesus oder den Mörder Barabbas?“ und das Volk ruft ihm zu: „Lass Barabbas frei und kreuzige Jesus!“. Da hat Pilatus keine Wahl mehr. Doch er will nicht schuld daran sein, dass Jesus sterben muss und wäscht zum Zeichen dafür seine Hände mit Wasser.
 
Dann übergibt er Jesus an die Soldaten. Sie setzen ihm eine Dornenkrone auf und lassen ihn das Kreuz tragen.
 
 

 
Das Kreuz ist schwer und der Weg auf den Hügel draußen vor der Stadt ist weit.
 
Viele Menschen stehen am Wegesrand und schauen zu. Bald hat Jesus keine Kraft mehr, das Kreuz zu tragen.  
 
Immer und immer wieder fällt er hin. Die Soldaten befehlen ihm aufzustehen und treiben Jesus an. Aber sie sehen auch, dass Jesus immer schwächer wird. Da kommt ein Bauer vorbei. Es ist Simon und er ist groß und stark.  
 
Die Soldaten sagen zu ihm: „Komm her und hilf Jesus das Kreuz zu tragen!“. Gemeinsam nehmen Simon und Jesus das schwere Kreuz auf ihre Schultern und tragen es auf dem steinigen Weg weiter nach oben in Richtung Golgatha.
 
Gebet
Jesus, so wie Simon dir geholfen hat,  
das Kreuz zu tragen,
wollen auch wir anderen helfen.
Gib uns ein gutes Herz,  
damit wir die Not anderer sehen und zeige
uns, wo wir gebraucht werden
 und helfen können.
 
Amen 
 

 
Hier auf dem Kreuzweg begleiten wir Jesus, der ein schweres Kreuz tragen muss. Es ist eine schwere Aufgabe und er geht diesen Weg Schritt für Schritt, auch wenn es schmerzhaft und schwierig ist. Stelle dir vor, du gehst mit ihm!
 
Wenn du möchtest, kannst du deine Schuhe und Strümpfe ausziehen und den Barfußpfad entlang gehen.
 
Dabei kannst du nachspüren, welche Qualen und Schmerzen Jesus auf dem Weg nach Golgatha aushalten musste. 
 

 
Am Wegesrand stehen auch einige Frauen. Sie sehen, wie Jesus das schwere Kreuz trägt und keine Kraft mehr hat. Sie sind traurig und weinen. „Wie konnte es so kommen? Jesus hat doch nur Gutes getan.“  
 
Jesus aber wendet sich ihnen zu und tröstet sie.
 
Gebet
 
Gott,  
sei du bei uns in schweren Zeiten.
Wenn wir traurig sind  
und die Hoffnung verlieren,
lass deine Liebe uns begleiten,
denn deine Liebe ist stärker als der Tod.
 
Amen 
 

 
 
Den langen Weg bis zum Hügel Golgatha muss Jesus das Kreuz tragen. Dort wird er gekreuzigt und mit ihm zwei andere Männer, die wohl Schlimmes getan haben.
 
Jesus muss sich noch allerhand anhören. Einer fragt: „Du hast doch auch anderen geholfen, warum hilfst du dir nicht selbst?“
 
Andere rufen: „Das soll der König der Juden sein?“. Sie lachen Jesus aus und hängen an seinem Kreuz eine kleine Holztafel auf. Darauf steht geschrieben: Jesus aus Nazareth, König der Juden.
 
Wieder andere stehen nur stumm daneben, so wie der römische Hauptmann, der bei der Kreuzigung für Ordnung sorgen muss. Jesus bittet für die Soldaten, die ihn ans Kreuz schlagen, sogar noch um Vergebung bei seinem Vater im Himmel. Dann ruft Jesus:  
 
„Mein Gott, mein Gott,  
warum hast du mich verlassen?“.
Die letzten Worte Jesu sind:
„Vater im Himmel,  
nimm mich auf in deine Hände!“ 
 
Jesus stirbt und es wird auf einmal dunkel – stockdunkel, obwohl es mitten am Tag ist.
 
Wir hören den römischen Hauptmann sagen: „Dieser Mann war wirklich Gottes Sohn!“. Als engste Freunde von Jesus wissen wir das längst. Aber woher dieser Römer das weiß, können wir uns nicht erklären. Doch das spielt nun auch keine Rolle mehr. Jesus ist tot und wir sind sehr, sehr traurig und fühlen uns von Gott verlassen.
 
Die Soldaten, die Jesus kreuzigen, teilen seine Kleider unter sich auf. Jesu Gewand jedoch ist so kostbar, dass sie es nicht zerschneiden wollen. Deshalb würfeln sie, wer es bekommen soll. 
 

 
Jesus ist tot! Wir sind so traurig!
 
Wir nehmen ihn ab vom Kreuz und legen ihn in den Schoß seiner Mutter. Maria hält ihren Sohn ein letztes Mal fest. Genau wie wir ist sie unendlich traurig.  
 
Josef von Arimathäa will Jesus sein Grab geben. Wir hüllen den Leichnam in ein Leintuch und legen ihn in das Grab. Es ist eine Höhle, die in einen Felsen gehauen ist. Ein großer Stein wird davor gerollt.  
 
Heute Abend beginnt der Sabbat, deshalb müssen wir schnell nach Hause. Morgen müssen wir alle ruhen.  Erst am übernächsten Tag können die Frauen mit Ölen und Salben wiederkommen, um Jesu Leichnam zu salben.  
 
 

An dieser Station möchten wir dich einladen, zu verweilen und mit GOTT ins Gespräch zu kommen.
 
Dazu braucht es keine besonderen Worte - vielleicht ist es nur ein Stoßgebet, dass du zum Himmel schicken möchtest oder ein gemeinsames VATER UNSER mit den Menschen, die dich auf dem Kreuzweg begleiten.
 
Wenn dir die Worte fehlen, kannst du auch eines der Gebete sprechen, die ausgelegt sind.
 
Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen  
lasst eure Bitten in Gebet und Flehen  
mit Danksagung vor Gott kundwerden!
Philipper 4, 6 
 
Vielleicht hast du ein Gebetsanliegen und möchtest anonym bleiben – dann kannst du einen Zettel in den
 
GEBETSBRIEFKASTEN
 
werfen. Christen in der Gemeinde werden für dich beten.  
 
Das Größte, was wir füreinander tun können,
ist, dass wir füreinander beten. 
Corrie ten Boom 
 

Viele Menschen haben Jesus liebgehabt und sind sehr traurig, dass er nun nicht mehr da ist. Keiner wagt sich aus dem Haus - auch wir Jünger nicht.  
 
Nur drei Frauen trauen sich: Maria Magdalena, Johanna und die andere Maria. Sie machen sich früh morgens auf den Weg zum Grab. Als die dort ankommen, trauen sie ihren Augen nicht. Der große Stein, der vor dem Grab lag, ist weggerollt.
 
Die Frauen staunen. Auf einmal sehen sie ein helles Licht. Sie schauen genau hin und erkennen einen Engel. Er sagt zu Ihnen:  
 
„Fürchtet euch nicht! Ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.  
Er ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden.  
Geht zu seinen Jüngern und erzählt es ihnen!“ 
 
Die Frauen haben große Angst und rennen schnell weg. Erst später erzählen sie uns, was sie am Grab erlebt haben. Da bekommen auch wir Hoffnung und neuen Mut. Von da an können auch wir vor Freude tanzen und mit den drei Frauen rufen:
 
„Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“
 
Gebet
 
Jesus Christus, du bist auferstanden,
 du bist wahrhaftig auferstanden.
Gott hat dich wieder ins Leben gerufen.
Er ist so stark und so mächtig, dass ihm nichts unmöglich ist. 
Das macht uns froh. Danke, dass du immer bei uns bist.
 
Amen
 

Text   
Musik
 
Wir können noch gar nicht begreifen, was alles passiert ist. Warum musste Jesus leiden und sterben? Warum….
 
Auf dem Weg nach Emmaus treffen wir einen Fremden – er geht ein Stück mit uns. Wir erzählen ihm, was in den letzten Tagen in Jerusalem passiert ist, und es wundert uns, dass er gar nicht schockiert ist. Aufmerksam hört er zu und scheint unsere Sorgen und Ängste zu verstehen. Er erklärt, dass alles in der Bibel so vorhergesagt war.  
 
Als wir in Emmaus ankommen, ist es schon dunkel. Wir laden ihn ein, zu bleiben und mit uns zu essen. Als er das Brot genauso bricht, wie Jesus es immer getan hat, fällt es uns wie Schuppen von den Augen: Wir erkennen, dass es Jesus selbst ist, unser HERR, der wahrhaftig auferstanden ist. Wie konnten wir nur so blind gewesen sein?
 
Gebet
 
Jesus Christus, oft fühlen wir uns alleingelassen.
Es fällt uns schwer zu glauben,  
dass du uns gerade dann nahe bist,  
wenn Sorgen und Ängste uns erdrücken.
Hilf uns, zu vertrauen, dass du immer mitgehst,  
auch wenn wir deinen Weg nicht verstehen.  
Schenke uns immer wieder Augenblicke,
in denen wir deine Liebe und dein Wirken erkennen
und uns die Augen aufgetan werden  
– so wie den Emmaus-Jüngern.  
 
Amen 
 

 
„Wer bist du, Jesus?“, so fragen bis heute Kinder und Erwachsene. Jesus selbst gibt uns Antwort auf diese Frage in seinen  
 
„Ich-bin-Worten“
 
Mit ihnen erklärt Jesus, was er für uns sein möchte. Wir finden sieben dieser „Ich-bin-Worte“ in der Bibel.
 
Zum Abschluss des Kreuzweges könnt ihr euch entlang der Weinstraße auf die Suche nach diesen „Ich-bin-Worten“ machen.  
 
Beim genauen Hinsehen entdeckt ihr sie auf der rechten Straßenseite der Weinstraße und hinter dem Feuerwehrhaus in der Bierbachstraße. 
 
 
Mit ihnen erklärt Jesus, was er für uns sein möchte. Wir finden sieben dieser „Ich-bin-Worte“ in der Bibel. 
Zum Abschluss des Kreuzweges könnt Ihr Euch entlang der Weinstraße auf die Suche nach diesen „Ich-bin-Worten“ machen. Beim genauen Hinsehen entdeckt Ihr sie vom Gehweg aus in den Gärten.
 
1. Ich bin das Licht...
 
 
 
2. Ich bin die Auferstehung...
 
 
3. Ich bin das Brot...
 
 
 
4. Ich bin der Weinstock...
 
5. Ich bin die Tür...
 
 
6. Ich bin der Hirte...
 
 
 
7. Ich bin der Weg...
 
 
 
 
 
 

Am Pfarrhaus in der Hirschhornstraße endet der Kreuzweg. Schön, dass wir dich auf die Reise mitnehmen durften.
 
GOTT segne dich auf deinem Weg.
Mögest du gestärkt in deinen Alltag gehen  
und die Freude der Osterbotschaft  
mit nach Haus tragen.
 
Im Namen aller, die den Kreuzweg  
mitgetragen haben, wünschen wir dir  
 

FROHE und GESEGNETE OSTERN